Außensanierung der Kirche Vorweiden abgeschlossen

Fest- und Dankgottesdienst am 2. Advent, 8. Dezember, um 14 Uhr - Dächer und Fassaden wurden innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens fertiggestellt

Es ist vollbracht! Es ist gelungen! 

Die Christusgemeinde freut sich sehr und ist dankbar für die erfolgreiche Dachsanierung der evangelischen Kirche Vorweiden. Dies wird gefeiert mit einem fröhlichen Gottesdienst mit Posaunenchor und anschließendem Empfang im Gemeindehaus am zweiten Adventssonntag, 8. Dezember, um 14 Uhr.

Vorneweg dankt die Gemeinde der Architektin Maike Scholz, die kompetent beraten und alles umfassend als Bauleiterin mit genau den richtigen Firmen geplant und umgesetzt hat! 

Viele weitere Menschen sind am Gelingen beteiligt – Verantwortliche in Kirche und Gemeinde,  viele aber auch darüber hinaus –, denen wir danken möchten: Handwerkern, Fachleuten, Beratenden unserer Gemeinde, unserer neuen Superintendentin und den Beratende Fachleuten Bau des Kirchenkreis Aachen, fachlichen Ansprechpersonen der rheinischen Landeskirche, auch vielen Benefizkonzert-Engagierten und darüber hinaus großzügigen Spenderinnen und Spendern. 

Resümee der Architektin Maike Scholz

"Während diese Zeilen geschrieben werden, stellen die Baufirmen und Handwerker ihre Arbeiten bei der Dach- und Fassadensanierung der evangelischen Kirche in Vorweiden fertig und der Gerüstabbau wird vorbereitet. Mitte November ist das Baugerüst dann demontiert und das wieder „ausgepackte“ Kirchengebäude zeigt sein frisch saniertes Gesicht: Etwa 3000 gerissene und gebrochene Ziegelsteine wurden ausgetauscht, alle Fugen des Ziegelmauerwerks erneuert und Risse geschlossen. Geschädigte Blausteinelemente wurden fachmännisch ergänzt und lockere Gesimssteine wieder fest auf der Mauerkrone verankert. 

Historisch gewollter Unterschied

Besonders auffällig ist: Die Kirche hat eine neue Dacheindeckung in Schiefer erhalten, während das Dach des Pfarr- und Wohnhauses mit Ziegeln neu eingedeckt wurde. Die unterschiedliche Deckung der beiden T-förmig aneinandergrenzenden Baukörper ist historisch begründet: der Baumeister Johann Peter Cremer wollte in den 1840er Jahren so die unterschiedlichen Funktionen der Gebäudeteile angemessen widerspiegeln, den unterschiedlichen Bauformen der Fassaden entsprechend. Dies kam heute der Notwendigkeit sehr entgegen, das Dach erneuern zu müssen und die Last der bisherigen Betonziegel zu verringern.

Manche Arbeiten sind von außen nicht sichtbar und durch das neue Dach verdeckt: Durch Schädlinge und Pilze geschädigte Hölzer im Dachstuhl wurden verstärkt und ergänzt. Die Tragfähigkeit des gesamten Dachstuhles wurde wiederhergestellt. 

Die erfreuliche Nachricht ist: Der anvisierte Zeitplan wurde eingehalten und der Kostenrahmen sogar unterschritten. Pünktlich zum Advent kann das Kirchengebäude nun wieder für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt werden."

Maike Scholz, Architektin 

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